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Wie Du lernst „Nein“ zu sagen!

Neuer Videoblogartikel:

Wie Du lernst „Nein“ zu sagen!

[00:01] Begrüßung und Einführung ins Thema

Hallo und herzlich willkommen zum heutigen Video.
Heute gehts um ein einfaches, aber, oder gerade deshalb, auch essenzielles Thema. Es geht um das Thema “Nein sagen”. Zeitgleich gehts aber auch um das Thema “Ja-Sagen”, denn immer, wenn ich zu irgendetwas Nein sage, sag ich zu etwas anderem Ja oder in dem Moment, wo ich eine Stellung beziehe und zu irgendetwas Ja sage, fallen natürlich auch ein paar andere Sachen weg und ich sage Nein zu den anderen Dingen.
Es geht also immer darum eine Entscheidung zu treffen und eine Entscheidung zu treffen, die zu mir und zu meiner Persönlichkeit passt.
Das ist eigentlich das, was man täglich hunderte Male macht und was auch im Optimalfall immer gut funktioniert und dann fühlt man sich in seinem Leben halt auch sehr gut, sagen wir es mal so.

[01:00] Situationsbeispiel

Es gibt aber auch die Situation, und ich denke Du kennst die Situation, wo Du von einem Freund gefragt wirst, ob du beispielsweise samstags mit dem Spazieren gehst oder Du abends zum Essen vorbeikommst oder wie auch immer.
Ja, das ist so das Kleinmaß, wo man dann sagt: Okay, ich habe eine Rolle zu erfüllen und dann sage ich halt zu, obwohl Du eigentlich überhaupt keinen Bock hast.
Das heißt: Ich sage Ja, denke aber Nein, weil es so von mir erwartet wird.
Das ist in der Kürze der Zeit erstmal auch der richtige Ansatz. Für Dich zumindest, also gedacht, weil dann hat man ja erstmal Ruhe. Aber der Freitag oder der Samstag, die Wanderung, der Spaziergang kommt natürlich und dann hab ich ja immer noch kein Bock drauf. Das heißt: Ich mache dann etwas, weil es von mir erwartet wird.
Vielleicht habe ich Glück und es ist dann doch so, dass es mir gefällt, aber oftmals ist es dann halt auch so, dass man dann so hinterher sagt: Okay ich war jetzt 3, 4, 5 Stunden dort und gebracht hat es mir nichts.
Wie gesagt: den Freund kann man ja trotzdem leiden, aber man hat halt keinen Bock drauf.
Das heißt: Du hast in dem Moment ein stückweit ein Leben geführt, was Du eigentlich gar nicht wolltest. Das ist jetzt im kleinen Maße überhaupt kein Problem.
Im Größerem, und das wird meistens aus solchen Geschichten, wenn ich zum Beispiel täglich überwiegend Zeit mit Leuten verbringe, auf die ich keinen Bock habe, wenn ich mit denen geschäftliche Beziehungen pflege und mich halt so in der Hauptzeit meiner gesamten Tageszeit mit solchen Leuten auseinandersetze, obwohl ich überhaupt keinen Bock draufhabe, dann wird es natürlich in gewisser Weise toxisch.
Und da sind wir jetzt einfach bei dem Thema: Ich sage oftmals zu Dingen Ja im Alltag, meine aber Nein.
Wieso kriege ich das nicht hin? Dazu zwei entscheidende Punkte.

[03:11] Entscheidungen treffen

In dem Moment, wo ich eine Entscheidung treffen möchte, gehe ich immer davon aus, dass ich in der ersten Instanz überhaupt mal einen Standpunkt hab. Das heißt, ich muss überhaupt mal wissen: Wer bin ich? Was will ich? Wofür steh ich? Um dann eine Aussage treffen zu können. Machen wir mal ein einfaches Beispiel: Ich mach es jetzt immer natürlich plakativ. Ich selbst bin Straight Edge. Ich trinke nichts, ich nehme keine Drogen, ich mach gar nichts – als Beispiel.
Und jetzt kommt halt irgendeiner zu mir und sagt: Ja kommst du am Wochenende vorbei? Wir machen eine “All you can Drink Party”, ja alles was reinpasst. Und in dem Moment habe ich ja meinen Standpunkt, mit den ich abgleichen kann. Wo ich sagen kann: Hm, passt nicht für mich.
Das ist jetzt sehr radikal und sehr anschaulich formuliert, aber genauso sollte es in Deinem Alltag sein und so solltest Du auch jede, sowohl private als auch geschäftliche Entscheidung treffen. Du solltest wissen: Wer bin ich? Was sind meine Werte? Wofür stehe ich? Was sind meine Glaubenssätze?
Und dann in dem Moment, wo Du Dir darüber selbst bewusst bist, kannst du viel leichter Deine Entscheidungen treffen und sagen: Ja oder Nein.
Viele Leute am Anfang, auch in meinen Coachings, sagen dann: Fabian, das ist blödsinnig. Aber das sagt auch immer nur derjenige, der sich mit sich selbst noch nicht auseinandergesetzt hat und der nicht weiß, wie mächtig es sein kann, wenn man was selbst weiß, was für Werte und was für Glaubenssätze man hat.
Das heißt als Nummer 1 Aufgabe, um bessere Entscheidungen treffen zu können, um Ja und Nein sagen zu können: Nimm dir Zeit. Befasse Dich mit deinen Werten. Befasse Dich mit deinen Glaubenssätzen. Das ist übrigens ein Thema in meinem Easy Living Workshop. Nur damit Du es mal gehört hast.
Und dann kommts natürlich drauf an: Ich bin ja ein Freund von Bildern, wenn ich einen Standpunkt habe, dann ist das auch immer interessant. Einen Standpunkt heißt ja Standpunkt, weil man irgendwo steht. Ich will aber mich ja in meinem Leben weiterentwickeln, ich will ja vorwärts kommen, so hoffe ich das zumindest mal. Das heißt ich brauche irgendwie eine, an zweiter Stelle: Eine Vision.

[05:28] Die Vision

Wo würde ich denn gerne hinkommen? Vision heißt so viel wie: Ich richte einen Strahler aus. Ich habe beim Auto einen Strahler, der gibt mir die Richtung vor. Wenn ich mit dem Auto fahre, dann geht der Strahler immer in diese Richtung, wo ich gerne hinwill. Und der zeigt mit quasi im Voraus, wie es dort aussieht, wo ich gerne hin will und schließt auch automatisch Dinge aus, die außerhalb meines Lichtes sind.
So, das war jetzt wieder hochtrabend formuliert, aber wenn ich mir gewisse Ziele setze, ja beruflicher Art, wo ich weiß: Okay, da habe ich ein bisschen was zu tun und ich will mit 45 nicht mehr arbeiten. Und hab meinen Fokus da ausgerichtet, dann ergibt sich automatisch daraus, wer von meinen Freunden, welche meiner Tätigkeiten, was auch immer, und so solltest du es dir auch vorstellen, ist jetzt gerade in meinem beleuchteten Bereich, also in meinem Fokus und wer ist vielleicht außerhalb, beziehungsweise das Außerhalb, da musst du dir gar keine Gedanken mehr drum machen, weil außerhalb ist es dunkel und Du wirst die meisten Leute, die dann da sind, gar nicht wahrnehmen. Also Du nimmst sie weder negativ noch positiv wahr, sondern Du nimmst sie überhaupt nicht wahr, weil sie Dich nicht auf Deinem Weg begleiten und sie nicht von Dir quasi – sagen wir mal – angeleuchtet werden.

[06:55] Zusammenfassung

Das heißt zusammengefasst: Wenn Du in Zukunft bessere Entscheidungen treffen möchtest Du ganz bewusst sagen willst; Ja oder Nein, dann gibt es dazu 2 wichtige Punkte:
Zum Ersten: Werde Dir bewusst, wer Du selbst bist, was Deine Werte und Glaubenssätze sind und werde Dir darüber bewusst, wo Du hinwillst, was Du erreichen willst und dann kannst Du wirklich mit Deinem Fokus abgleichen.
Alle diese Themen behandle ich in meinem Easy Living Workshop und falls Du mehr in die Tiefe den Fokus präziser ausrichten möchtest, dann komm in meinem Personal Coaching. Alle Infos dazu findest Du unter dem Video. Ich freue mich wie immer über jedes Feedback, über jede Erfahrung, die Du vielleicht Sachen Ja-Nein-zu Sagen schon gemacht hast. Und dann freue ich mich von Dir zu hören und bis zum nächsten Video.